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21

Mittwoch, 23. September 2009, 13:37

Angeblich sind wohl die Lager in der Radnabe am Ende. Deshalb hat die Kasette etwas Spiel und die Kette springt auf dem kleinsten Ritzel über.
Man meinte, dass ich mir da gleich ein neues Rad (Felge) einbauen lassen solle, weil eine Reparatur des alten Rads deutlich teurer würde.

Wie denkt ihr darüber?
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NikkyD

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22

Mittwoch, 23. September 2009, 15:31

"angeblich" naja wir haben alle keine Glaskugel.

WENN, dann muss die Nabe getauscht werden und dafür muss man sie aus und die neue wiedereinspeichen. Das ist nervig und kostet viel Zeit und daher Geld.

Aber das soll er dir mal bitte zeigen WO die im Eimer is, sowas kann man mit blossem Auge sehen und in eingebautem Zustand wenn das Rad nicht wackelt dann fehlt dort auch nix.
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23

Donnerstag, 24. September 2009, 13:17

An Glaskugeln soll es nicht scheitern - legt alle zusammen und kauft einen Sack voller Murmeln :P :D

Nein, ich hatte deshalb "angeblich" geschrieben, weil man es mir so gesagt, aber ich selbst noch nicht nachgesehen hatte.
Vorhin habe ich mich auf die Fehlersuche gemacht und - zapperlot - es stimmt.
Das ganze Rad lässt sich mehrere mm auf der Achse nach links und rechts verschieben, ohne dass es dazu einer Kraftanstrengung bedarf.

Lange ist das aber noch nicht so, die Lager müssen sich jetzt erst die Tage verabschiedet haben.

Naja, dann kommt hinten jetzt auch gleich ein neuer Reifen 'drauf, wo ich schonmal dabei bin.
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NikkyD

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24

Donnerstag, 24. September 2009, 18:15

Nochmal zu dem Kette rutscht auf dem Ritzel,

wenn das Ritzel noch ok is sollte das NICHT passieren. Das müsste schon ordentlich runter sein, dass die Kette ständig rutscht.
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25

Donnerstag, 24. September 2009, 18:35

Das Ritzel sieht aus wie neu.
Ich habe vorhin nochmal nach dem Radlager geschaut - die müssen ja völlig im Eimer sein.
Das Rad wackelt auf der Achse in alle Himmelsrichtungen und es fährt sich wie auf Eiern.

Morgen kommt dann wohl ein neues Rad - kostet zwar 40€, aber wenn es dann auch wieder 11 Jahre hält, ist es ja okay.

Gruß,
Thomas
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b-karl

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26

Freitag, 25. September 2009, 08:53

Die Lager kannst Du einstellen. Wenn der Konus defekt ist kannst Du den auch einzeln tauschen. Hat bei meiner XTR Nabe 9,-€ gekostet. Ist nicht die Welt.
www.sno22.de


SNOWGLIDE
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NikkyD

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27

Freitag, 25. September 2009, 14:30

Dafür muss man nicht ausspeichen oder ? Man braucht aber das Werkzeug zum Naben öffnen ?!
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28

Freitag, 25. September 2009, 21:37

Erstens kommt es anders...

Nein, was habe ich heute wieder in mich hineingelacht.

Bevor ich die neue Felge geholt hatte, habe ich einfach mal das Lager vorgespannt. Esließ sich ohne Probleme vorspannen und hinterher lief das rad wieder perfekt.
Die Kette sprang weiterhin über.
Also brauchte ich schonmal keine neue Felge. :)
Soviel auch zum Thema "Der Mechaniker hat versucht, das nachzuziehen, aber es ging nicht mehr" :rolleyes:
Wahrscheinlich hat der falsch herum gedreht, denn das Hinterrad war ja erst nach dem vermeindlichen "Festziehen" so lose.

Bin dann trotzdem nochmal zum Händler und habe da solange mit dem Meister diskutiert, bis ich hinten ein neues Ritzelpaket bekommen habe. :D
Von wegen "Tja, dann ist es halt verschlissen" und "Wir wissen ja nicht, wie Sie fahren"

Nun habe ich die gesamte Lagerung vom Hinterrad auseinander genommen und schön gereinigt.
Jetzt stehe ich aber vor zwei Fragen/ Problemen.

Erstmal weiß ich nicht genau, wie fest ich das Lager anziehen soll.


Da ist der Konus (1) und die Mutter (2)
Ich würde erst (1) relativ fest anziehen, dann die 2 auf die Achse aufdrehen, bis sie an (1) anliegt.
Dann würde ich die beiden ordentlich kontern.
Das Problem dabei: Die Lager dürfen ja nicht zu fest angezogen sein, aber wenn sie zu lose sind, dann wackelt ja nun auch wieder das Rad auf der Achse.
Also wie gehe ich da am geschicktesten vor?



Dann habe ich im Ritzel so eine komische Scheibe drin.
Die war im alten drin und jetzt auch wieder im neuen.
Muss das so? Wenn ja, was soll das sein? Soll diese Scheibe das Fett im Lager halten?


Was würde ich nur ohne euch machen und wie haben die Menschen eigentlich früher, so ganz ohne Internet, überlebt?

Dankeschön,
Thomas
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b-karl

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Beruf: Techiker

29

Freitag, 25. September 2009, 22:48

Das ziehst Du so fest an, bis es spielfrei aber doch leicht läuft.
Da brauchst Du halt etwas Gefühl. Auf jeden Fall nicht zu fest, sonst drückts die Kugeln kaputt.
Kontern kannst Du schon fest, aber denk an die Mutter, die ist nicht so breit also auch mit Gefühl und nicht nur mit Kraft.
Sonst ist das Gewinde Schrott.

Den Ring kann ich nicht genau erkennen ist aber sicher die Abdichtung vom Lager.

Und alles mit schön viel Fett einbauen, in dem Fall lieber etwas mehr. Wasserfestes Wälzlagerfett ist am besten.
www.sno22.de


SNOWGLIDE
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30

Freitag, 25. September 2009, 23:02

"Wer gut schmiert, der gut fährt" :D

Wälzlagerfett habe ich natürlich nicht hier, da muss ich morgen wohl erst nochmal in' Baumarkt.
Oder ob das gute "Nigrin Mehrzweckfett" da auch ausreichend wäre?

Ach, nein, ich hab heute gerade 40€ für die Felge gespart, da kann ich ruhig die 2€ für'n Bisschen Fett ausgeben.


Gruß,
Thomas

edit
Das war ja wieder so klar, dass die Schlüsselfläche vom Konus-Teil im Ritzel verschwindet und man somit Spezialwerkzeug zum Kontern benötigt.

Die beiden Konus -Teile vom Vorderrrad weisen beide relativ starke Pittingerscheinungen auf, die Achse dreht auch nicht mehr so glatt im Lager, sondern man spürt permanent so ein leichtes Rubbeln.
So langsam entwickelt sich dieses Fahrrad wirklich in ein Fass ohne Boden :D

Wie heißen die "konus-Teile" eigentlich richtig?
"Äußerer Lagerkonus"?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »der_Thomas« (26. September 2009, 15:57)

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31

Sonntag, 27. September 2009, 21:17

Jubel, Trubel, Heiterkeit

Mit so einem ganz schmalen Maulschlüssel aus Blech hat mein Nachbar vorhin die beiden Achsen eingebaut.
Dabei hat er auch gleich auf das richtige Lagerspiel geachtet - ich selbst hätte die Lager viel zu fest angezogen.
Bei der ersten Probefahrt ist die Kette nicht mehr durchgerutscht. Ich muss jetzt nur noch die Schaltung feinjustieren und dann steht dem Fahrspaß erstmal nichts mehr im Weg.

Man nimmt das immer alles so als gegeben hin, wenn etwas funktioniert.
Erst, wenn es nicht mehr so läuft, merkt man, dass selbst Kleinigkeiten auch viel Zeit und Mühe kosten.


Vielen Dank nochmal, dass ihr mir so geholfen habt!!! :)


Beste Grüße aus Wolfsburg,
Thomas

Edit:
Wenn das mit dem "Feinjustieren" mal so einfach wäre :D
Der Spannarm vom Schaltwerk zeigt regelrecht nach innen in Richtung Speichen.
Außerdem hat das "untere" Gelenk vom Schaltwerk (also das Gelenk, womit der Spannarm am Schaltwerk befestigt ist) ein ziemlich heftiges Spiel.
Mal sehen, ob ich das Schaltwerk da nochmal fit bekomme (Schrauben nachziehen oder Niet bearbeiten)
Das Phänomen mit der hängen bleibenden Kette besteht übrigens weiterhin :S
Mittlerweile habe ich ja so den Verdacht, dass die Feder im Schaltwerk einfach zu schwach sein wird. Die Kette ist jedenfalls nicht mehr zu lang.
Immerhin weiß ich jetzt, dass ich, außer ein paar neuen Reifen, wohl nichts mehr in dieses Fahrrad investiere.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »der_Thomas« (28. September 2009, 23:55)

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